Buffy Ettmayer, ehem. österr. Nationalspieler, VFB Stuttgart, Hamburger SV mit Matthias Kleinert

Der Schirmherr Günther H. Oettinger


v.l.n.r. Dr. Wetzel, Frau Beyer, ehemaliger Ministerpräsident Oettinger (Foto: Skrodzki)

Der ehemalige baden-württembergische Ministerpräsident Günther H. Oettinger ist Schirmherr der Initiative WIR HELFEN AFRIKA. Als er erstmals von der Idee erfuhr, war er sofort begeistert und zögerte keine Sekunde, die Schirmherrschaft zu übernehmen. Für den bekennenden Fußballfan geht es bei WIR HELFEN AFRIKA auch darum ein Zeichen zu setzen, was Baden-Württemberger auf die Beine stellen können.

 

 

 

Wir helfen Afrika hat Günther H. Oettinger vier Fragen gestellt:

 

Herr Oettinger, was begeistert Sie an dem Projekt „Wir helfen Afrika - Die Initiative aus Baden-Württemberg"?

Ich finde die Idee, Sportbegeisterung mit der Hilfe für Menschen zu verbinden, großartig. Wir wissen, dass Sport Menschen zusammenbringt. Beim Projekt WIR HELFEN AFRIKA finden sich Städte und prominente Persönlichkeiten aus Sport, Politik und Kultur zusammen, um Kindern in Afrika eine kostenfreie Operation zu ermöglichen.

Die Initiatoren haben bereits beim Vorgänger-Projekt „Wangen hilft Togo" viele positive Rückmeldungen bekommen und erfahren, dass es eine große persönliche Bereicherung ist, gemeinsam anderen Menschen zu helfen. Diese Erfahrung möchten sie an möglichst viele Baden-Württembergerinnen und Baden-Württemberger weitergeben.

Das ist etwas, das mich an diesem Projekt begeistert. Daher habe ich Dr. Igor Wetzel und Christian Skrodzki auch gerne geholfen, im Rahmen einer Delegationsreise in Südafrika im Jahr 2007 erste Kontakte für das Hilfsprojekt zu knüpfen.


Herr Oettinger, warum haben Sie die Schirmherrschaft übernommen?

Die Idee für das Hilfsprojekt WIR HELFEN AFRIKA kommt aus Baden-Württemberg. Es richtet sich an Städte, Gemeinden oder Verwaltungsgemeinschaften im Land. Als ehemaliger Ministerpräsident habe ich daher gerne die Schirmherrschaft übernommen. Ich möchte damit aber vor allem meine Unterstützung für dieses Projekt sowie der Personen, die sich im Verein engagieren, signalisieren.

Wir in Europa müssen uns um unseren Nachbarkontinent kümmern und auch das öffentliche Bewusstsein für Afrika sensibilisieren. Der Grund hierfür liegt in der Geschichte, aber vor allem darin, dass wir alle in einer Welt leben: Wir haben eine globale Wirtschaft, der Klimawandel macht nicht an Kontinentgrenzen halt.

Diese Themen spielen auch bei der Südafrikastrategie des Landes Baden-Württemberg eine Rolle. Wir wollen Südafrika mit gezielten Projekten auch nach der WM 2010 in seiner Entwicklung nachhaltig unterstützen. Damit leisten wir auch einen Beitrag für mehr gegenseitiges Verständnis und partnerschaftliche Unterstützung.


Herr Oettinger, was verbinden Sie mit Fußball?

 Ich bin ein leidenschaftlicher Fußball-Fan. Mein größtes Hobby ist es, mit meinem Sohn Fußball zu spielen und mit ihm ins Stadion zu gehen. Für den Fußballsport gilt außerdem ganz besonders, dass er die Menschen verbindet. Allein dass es ein Mannschaftssport ist, zeigt doch, dass alle an einem Strang ziehen müssen. Gefragt sind Teamfähigkeit und soziale Kompetenz.

Das sind wiederum Werte, die auch sonst im Leben wichtig sind. Und: Auf den Zuschauerrängen kommen die unterschiedlichsten Menschen zusammen und fiebern mit der eigenen Mannschaft. Fußball ist ein faszinierender, spannender Sport - und einfach die schönste Nebensache der Welt.


Herr Oettinger, welche persönlichen Verbindungen haben Sie zu Afrika?

 Ich habe meine bisherigen Besuche in Afrika, vornehmlich in Südafrika, als sehr bereichernd empfunden. Der afrikanische Kontinent ist faszinierend mit seiner kulturellen Vielfalt und überwältigenden Natur.

Baden-Württemberg und Südafrika verbinden wirtschaftliche und freundschaftliche Beziehungen miteinander. Aus diesem Grund hatte ich selbst die Gelegenheit, mit einer Delegation das Land zu besuchen und dabei die südafrikanische Gastfreundschaft kennen zu lernen. Natürlich werde ich auch während der Fußball-WM Südafrika besuchen.

 

Vielen Dank Herr Oettinger. Wir danken für Ihr Engagement bei "WIR HELFEN AFRIKA - Die Initiative aus Baden-Württemberg"